Da bin ich wieder auf einer neuen Abenteuerreise, voller Träume auf dem Weg zum Combe de l’A. Eingebettet im Herzen der Region des Grossen Sankt Bernhard ist die Landschaft atemberaubend. Die Sonne beginnt ihren Abstieg über das Tal und ich spaziere auf dem Pfad. Kleine Tafeln säumen den Weg, um die Tier- und Pflanzenwelt zu erklären, die man dort sehen kann. Hirsche (juchhuuu), Gämsen, Rehe, Steinböcke, Murmeltiere, Steinadler… ein ganzes Programm, das mich in einen seltenen Zustand der Aufregung versetzt!
Nach einer guten Stunde Fussmarsch und einigen stolz entdeckten Murmeltieren, mein Fernglas an der Nase, erblicke ich endlich einen einsamen Hirsch. Ich halte abrupt an und setze mich auf den Boden, um nicht entdeckt zu werden. Sein Gang ist feierlich, langsam und majestätisch, es ist magisch. Plötzlich sehe ich, wie er den Kopf hebt. Die Magie setzt ein und er beginnt zu röhren. Ich traue meinen Ohren nicht! Nicht nur höre ich ihn, sondern ich sehe ihn auch! Dieser mächtige Schrei durchfährt meinen Körper mit Schauern, es ist noch aussergewöhnlicher, als ich erwartet hatte.
Nach einigen Minuten verschwindet der Hirsch vor meinen staunenden Augen und ich mache mich auf den Rückweg. Thymian- und Rosmarinfelder erstrecken sich so weit das Auge reicht, ich nehme einige Zweige und reibe sie in meinen Händen. Welche süssen Düfte! Das könnte ein Rezept wunderbar aufwerten… ich habe noch nie kleine salzige Kekse gemacht, aber es gibt ja für alles ein erstes Mal, nicht wahr?
Kaum bin ich zurück, wähle ich die besten 100 % biologischen und 100 % schweizerischen Zutaten und Gewürze aus (Gruss an die aromatischen Kräuter des Grossen Sankt Bernhard), verbringe